Mein Gott! Es hat Zeiten gegeben, in denen ich mir KanzlerInnen gewünscht habe, die keine Bodyguards nötig haben, sondern mit dem Fahrrad zum Kanzleramt fahren. Und wenn schon nicht Fahrrad, dann mit ’nem Fiat 500. Kanzler, die ne Deutschlandtournee durch Frauenhäuser machen; Kanzler, die bei ner Loveparade vorneweg marschieren; KanzlerInnen, die Tränen vergießen, wenn es angebracht ist, anstatt Betroffenheitsheucheleien abzusondern.
Menschen eben, keine Politmarionetten.
Aber genug meines Wunschdenkens. Heute bin ich bei Pressenza auf einen Artikel von Andi Rietschel gestoßen, der einen menschlichen Zukuftskanzler schildert, und zwar einen, der sich für den Weltfrieden engagiert (hört, hört!):
Eine neue Zeitenwende. Deutschland will Frieden!
Der neue deutsche Bundeskanzler hat eine Rede an die Welt und an Deutschland gehalten. Weltweite Reaktionen überschlagen sich. Regierungsführer verschiedener Nationen zeigen sich zutiefst berührt und ergriffen. Oberhäupter der großen Religionen danken dem Kanzler für seine Worte und verwendeten seine Hauptpunkte in eigenen Botschaften … hier gehts weiter
Wer sich einen Überblick verschaffen möchte über die gegenwärtige realpolitsche Position Deutschlands in Sachen Militarisierung, der sei auf die Zusammenfassung von Dr. Rolf Gössner verwiesen: Kuratoriumsmitglied der „Internationalen Liga für Menschenrechte“ und Mitherausgeber des „Grundrechte-Reports“: https://www.nachdenken-in-bremen.de/militarisierung-der-republik.htm sowie Teil 2.