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Religion und Tanz 

Abdul Mojib aus Kabul, der sich uns gegenüber »Mike« nennt, ist bisher der einzige im Haus, der täglich betet. Ich sah ihn zu Sonnenuntergang in seinem Zimmer, wie er sich dafür nordostwärst richtete. Nordostwärst? Mekka liegt von uns aus südostwärts. Seitdem ich Mike und den anderen das sagte, gelte ich in der oberen WG als Religionsgelehrter. »Nach Nordosten, spinnst du? Du wirst doch nicht Putin anbeten wollten, oder? Dort liegt Moskau!« Sie lachten. Lesen → (Religion und Tanz )

Grafik: T. Brügge Bildquelle: tino/Shutterstock.com
Grafik: T. Brügge Bildquelle: tino/Shutterstock.com

Für Weltfrieden ohne imperialen Machtmissbrauch

Der schweizerische Friedens- und Energieforscher Dr. Daniele Ganser setzt sich auf klare und authentische Weise für friedliche Lösungen in internationalen Konflikten ein. Ich möchte hier die Video-Aufzeichnung einer seiner Vorträge in Berlin empfehlen. Seine Erläuterungen zum Thema „Medienkompetenz – Wie funktioniert Kriegspropaganda?“ halte ich für sehr wichtig. Ganser fordert uns auf, wach für die – auch in der westlichen Gesellschaft wirkende – politische Indoktrination zu werden. Lesen → (Für Weltfrieden ohne imperialen Machtmissbrauch)

Standard neu

Rundbrief Nr. 136 vom Januar 2016

Liebe Freunde,

neben dem Leben mit Flüchtlingen in unserem Haus in Niedertaufkirchen und der Neugestaltung des Connectionhauses als lokales Kulturzentrum gibt es für mich diesmal zwei große Themen. Das erste ist meine neue Liebe – oh, ah, ui, ja das! – aber jetzt abstrakter: das Thema der Liebesbeziehung als etwas, für das sich zwei Menschen entscheiden, das aber auch von einer Community getragen wird – oder eben nicht, so wie bei Romeo & Julia oder bei Leila & Majnun, wo die Herkunftfamilien diese Liaison nicht wollten.  Lesen → (Rundbrief Nr. 136 vom Januar 2016)

Multikulti, sprachlich und menschlich

Montag Abend hatten wir hier in Niedertaufkirchen ein Treffen im Gasthof Söll, auf dem ein Jurist und der für uns zuständige Asylsozialberater vom Landratsamt unser Dorf über die Flüchtlingssituation informierten. Ungefähr 30 Personen kamen, darunter wir drei von der Connectionhaus-WG, Inge, Peter und ich. Auch vier der Flüchtlinge waren mit uns gekommen: die syrische Familie, die bei uns wohnt. Sie wollten sich zeigen und die Stimmung mitbekommen. Lesen → (Multikulti, sprachlich und menschlich)