Filmempfehlung: Grüße aus Fukushima

Kinostart: 10. März 2016

Doris Dörrie hat in ihre Filme schon öfter japanische Themen und Schauplätze eingebaut („Erleuchtung garantiert“, „Kirschblüten – Hanami“), nun hat sie einen ganzen Film – schwarz-weiß – im Land der aufgehenden Sonne und der Katastrophe von Fukushima gedreht. Einen weisen Film, in dem es um die Bewältigung von Schuld und Verlust und das Erkennen eines Lebenssinnes geht. Lesen → (Filmempfehlung: Grüße aus Fukushima)

07. März 2016
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Rubriken: Spirituelles
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Bildquelle: Foto von T.Brügge 2016 im Skanadaashram
Bildquelle: Foto von T.Brügge 2016 im Skanadaashram

Die Leinwand des Selbst – eine Lehrmetapher Ramanas

Dieses Jahr sind wir wieder am heiligen Berg Arunachala im Süden Indiens. Dieser Ort wird seit Jahrtausenden von den Hindus verehrt. Es war auch die Wirkstätte des indischen Weisen Sri Ramana Maharshis (1879-1950). Die Plätze an denen er  hier gelebt hat, sind immer noch zugänglich. Für viele Menschen, die seine Lehre der tief greifenden Selbsterforschung Wert schätzen, ist seine Gegenwart hier noch heute spürbar. Vor allem anhand einer Atmosphäre mystischer Stille. Sie erlaubt es, sich mühelos meditativen Versenkungszuständen zu öffnen. Lesen → (Die Leinwand des Selbst – eine Lehrmetapher Ramanas)

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Angst vor Fanatikern

Zwei Tage nach den beiden Familien aus Damaskus und Kabul kamen bei uns drei Männer aus Afghanistan an. Die zuständige Asylsozialberaterin wies ihnen die Zimmer zu und teilte dabei einem Hazara (eine mongolisch-stämmige Ethnie aus Zentralafghanistan) ein Zimmer zusammen mit einem Pashtunen zu. »Das geht nicht«, sagte der Hazara in gebrochenem Englisch, »ich habe Angst!«. Lesen → (Angst vor Fanatikern)

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Religion und Tanz 

Abdul Mojib aus Kabul, der sich uns gegenüber »Mike« nennt, ist bisher der einzige im Haus, der täglich betet. Ich sah ihn zu Sonnenuntergang in seinem Zimmer, wie er sich dafür nordostwärst richtete. Nordostwärst? Mekka liegt von uns aus südostwärts. Seitdem ich Mike und den anderen das sagte, gelte ich in der oberen WG als Religionsgelehrter. »Nach Nordosten, spinnst du? Du wirst doch nicht Putin anbeten wollten, oder? Dort liegt Moskau!« Sie lachten. Lesen → (Religion und Tanz )