22. Dezember 2015
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Rubriken: Humor, Spirituelles
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Hände im Himmel
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Aktive und passive Gnade – oder von Gottes Schlauchboot

Wer sich tiefgehend mit Spiritualität beschäftigt, stößt auf zwei sich scheinbar widersprechende Aussagen. Manche spirituellen Ausrichtungen weisen auf den Wert spiritueller Praxis hin. Sie geben konkrete Anleitung, unser Inneres zu erforschen, um sich aus dem Leiden zu befreien. Andere Lehren betonen den Aspekt der Gnade. Sie meinen, Erlösung oder Befreiung wäre nicht etwas, das man sich erarbeiten müsste – oder überhaupt könnte. Sie kann nur als vom Göttlichen – oder vom SEIN – geschenkt erfahren werden. Meiner Erfahrung nach, sind beide Sichtweisen nur zwei unterschiedliche Seiten derselben „Freiheitsmedaille“.  Lesen → (Aktive und passive Gnade – oder von Gottes Schlauchboot)

Tröstende Hände
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Natürliche Ethik der Ich-Transzendenz

Erleuchtung als Ausrede?

In diesen politisch bewegten Zeiten könnte man denken, dass spirituelle Selbsterkenntnis, die darauf abzielt, unser getrenntes Ich als Illusion zu entlarven, wenig mit der uns umgebenden Wirklichkeit zu tun hat. Sollte man sich als spirituell orientierter Mensch nicht besser handfest in der Flüchtlingsfrage einbringen? Wäre es nicht angebracht, politische Aufklärungsarbeit über Ursachen globaler Krisen zu leisten und nach konstruktiven Lösungen zu suchen? Ist es nicht erforderlich, sich auf die eine oder andere Weise im Außen für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen? Es gibt viele Themen, die Handlungsbedarf einfordern. Da kann die mystische Erkenntnis der Ich-Transzendenz, auf die zum Beispiel im modernen Advaita hingewiesen wird, schnell weltfremd wirken. Lesen → (Natürliche Ethik der Ich-Transzendenz)