24. Oktober 2015
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Rubriken: Psychologie
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Darstellung Enneagramm mit Ziffern

Das Enneagramm

 

Wo das Enneagramm genau herkommt, darüber gibt es nach wie vor mehrere (teilweise widersprüchliche) Theorien und Meinungen. Seine ursprünglich spirituellen Wurzeln zieht dabei niemand in Zweifel. Mir selbst scheint am plausibelsten, dass der armenische Weisheitslehrer Georg Iwanowitsch Gurdjieff (1866-1949) es in seinen Grundzügen in einer islamisch-mystischen Sufi-Tradition kennen gelernt und im Rahmen seiner eigenen Lehrtätigkeit dann in den Westen transportiert hat. Lesen → (Das Enneagramm)

22. Oktober 2015
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Rubriken: Spirituelles
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Transspiritualität

Ich habe den Eindruck, dass die meisten derer, die sich auf den spirituellen Weg gemacht haben, sich dort früher oder später Gefängnisse bauen, für die sie das, was ihnen anfangs auf dem Weg geglückt ist, als Bausteine verwenden. Was anfangs ein Mittel zur Befreiung zu sein schien, verkehrt sich dann ins Gegenteil oder führt jedenfalls nicht zu dem, was der Anfänger auf dem Weg sich dort einst erträumte. Auch das, was unter dem Begriff »Spiritualität« gedacht, gefühlt und gelebt wird, begrenzt uns, schränkt ein, behindert und bedrückt. Wie kommen wir da wieder raus? Durch Einsicht! Und dann den Mut diese selbstgebauten Gefängnisse auch wieder zu verlassen und … transspirituell zu werden.

21. Oktober 2015
von
Rubriken: Spirituelles
2 Kommentare
Umschlag des Buches
Umschlag des Buches Wolf Schneider

Ernüchterung

Was meine eigene Szene anbelangt, die spirituelle Szene im deutschen Sprachraum – aus Lust an der Karikatur nenne ich sie manchmal salopp und etwas abschätzig die »Esos« oder »Spiris« – bin ich völlig ernüchtert. Völlig? Ja, völlig. Die Ökos, die Christen, die Anthroposophen, sie alle kann man karikieren, und das kann man eben auch mit den Spiris und Esos.

Lesen → (Ernüchterung)

Mönch in orange vor Buddha-Darstellung
Bildquelle: Hartwig Kopp-Delaney © flickr-Photostream

Ich und Nicht-ICH – das evolutionäre Selbst, frei nach Robert Kegan

Auf das mystische Erleben der Ich-Losigkeit wird aus vielen konzeptuellen Perspektiven geschaut. Allgemein bekannt sind hier zum Beispiel die »anatta-Lehre« im Buddhismus und auch die verschiedenen Sichtweisen des klassischen »Advaita vedanta« und des so genannten »Neo-Advaita«. Ihnen gemein ist der Ansatz, auf die Formlosigkeit des Ich-Erlebens beziehungsweise das Aufgehen des Ichs im All-Einen hinzuweisen. Lesen → (Ich und Nicht-ICH – das evolutionäre Selbst, frei nach Robert Kegan)

10. November 2014
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Rubriken: Psychologie
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Stufenmodelle

Ich hatte schon immer eine besondere Vorliebe für Stufenmodelle. Als kleines Kind stand ich stundenlang im Treppenhaus meiner Großmutter und studierte fasziniert obiges Bild – immer wieder:  Jedes Lebensalter wird hier in seiner Besonderheit gewürdigt. Einen zentralen Platz bekommt die Begegnung zwischen Alt und Jung. Das Junge kommt, das Alte geht – im gegenwärtigen Moment gibt es eine tiefe Berührung. Lesen → (Stufenmodelle)