03. Dezember 2015
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Rubriken: Geschäft, Persönliches
14 Kommentare

Gescheitert

»Ich verstehe das Scheitern als integralen Teil des Lebens«—Wolf

In den Kommentaren zu meinem Newsletter von vorgestern (Nr. 134) haben mehrere von euch mir geschrieben, dass sie mich nicht als gescheiterten Unternehmer sehen. Deshalb ein paar Worte zu meinem Verständnis vom menschlichem Scheitern im Allgemeinen und meinem speziellen Scheitern als Unternehmer im Falle von Connection.

Ist alles, was endet, gescheitert?

Zunächst mal das: Ich verstehe das Scheitern als integralen Teil des Lebens und nicht als etwas, dessen man sich schämen muss. Oder sollten wir ein Leben, das mit dem Tod endet, als gescheitert betrachten? Das kann man so sehen, aber dann erleiden wir diese Schmach ausnahmslos alle. 

Oder das Gerede von einer gescheiterten Ehe, weil zwei Menschen nach 25 Jahren innigen Zusammenseins auseinander gehen. Das ist Unsinn, man sollte ihnen eher dazu gratulieren, dass sie 25 Jahre lang miteinander durch dick und dünn gegangen sind (wenn das denn der Fall war – es ist ja nicht immer so, dass alle, die lange zusammen geblieben sind, sich in dieser Zeit unterstützt haben). 

Im Finanziellen gescheitert

Dass ich 30 Jahre lang eine Zeitschrift redaktionell geführt habe, die für ein paar tausend Leser hilfreich und wesentlich war, die viele von ihnen sogar als wichtigen Freund und Begleiter erfahren haben, das freut mich, und darauf bin ich stolz. Dennoch bleibe ich dabei, dass ich »als Unternehmer« – nicht als Redakteur und auch nicht als Autor, sondern als Unternehmer – gescheitert bin. 

Ich habe etlichen meiner Geldgeber die mir geliehenen Gelder nicht zurückzahlen können, das war sehr schmerzhaft für mich und ist noch immer in mir präsent als eine nun vernarbte Wunde. Wie soll ich das sonst nennen? Ich bin mit diesem hohen Anspruch an mich selbst angetreten, alle gegebenen Kredite zurückzahlen zu können, und bin dann trotzdem, trotz hohem bis höchstem Einsatz, damit gescheitert. Ich bin also finanziell gescheitert, als Unternehmer gescheitert. 

Außerdem konnte ich den größten Teil dieser Jahre meinen Autoren nichts bezahlen. Ich hatte nicht mal Zeit, die mir zugeschickten Texte alle zu lesen, das sowieso nicht, aber oft habe nicht mal mehr als die fünf ersten Zeilen davon gelesen. Ich habe meine Mitarbeiter unter ihrem Marktwert bezahlt, und so weiter, und so weiter, es hat finanziell an allen Ecken und Enden nicht gereicht. Deshalb war auch immer die Zeit knapp, die Zeit für Zuwendung, Muße, Anerkennung, Lob und für stilles, stressfreies Beisammensein. 

Prioritäten

Wie soll ich das sonst nennen als ein Scheitern bezüglich meiner Ansprüche in diesen Bereichen? Nein, da mache ich keinen Rückzieher, das ist ein Scheitern. Nach langem inneren Ringen mit diesem so vielfachen Scheitern – hab ich auch wirklich alles versucht, dass es gelingt? Hab ich ich mich auch wirklich genug für diese Ziele eingesetzt? Hab ich sie, Hand aufs Herz, in ausreichendem Maße zur Priorität gemacht? – finde ich es okay, dass ich riskiert habe, auf den genannten Gebieten zu scheitern. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich es riskiert habe, und ich stehe zu meinem Scheitern.

Bei all dem bleibt unbenommen, dass dieses Projekt auch viele löbliche Seiten hatte. Das freut mich, und das möchte mich mir ebenso an die Brust heften wie das Scheitern. Beides kann so nebeneinander stehen bleiben. Es gegeneinander aufzurechnen im Sinne von »Hat es sich gelohnt, bei so viel finanziellem Aderlass diese redaktionellen Erfolge zu erzielen?«, ergibt für mich nicht wirklich Sinn, weil ich einer solchen Kosten-Nutzen-Rechnung sehenden Auges niemals zugestimmt hätte.. Nochmal machen würde ich das jedenfalls nicht, nein, keinesfalls. Man wird ja aus Erfahrung klüger. Und doch will ich mich auch nicht dafür schämen, dass ich diese Risiken eingegangen bin. 

Erst unten aufschlagen …

Johannes Galli, einer meiner Lehrer, hat immer wieder betont, dass der Clown im Fallen sich nicht abbremsen darf. Wenn er fällt, muss er bis unten fallen, bis ganz unten, und dann ist es patsch, bumm, aus. Alles aus. Erst dann darf er wieder aufstehen und neu beginnen als ein anderer. Ich will mein unternehmerisches Scheitern nicht schönreden. Ich bin »erfolgreicher Pleitier«, sage ich manchmal mit einem Schmunzeln. Ja, es ist lustig, aber es ist auch traurig, weil viele Menschen, darunter ich selbst, darunter gelitten haben, dass das Unternehmen Connection kein finanzieller Erfolg war. Es hat sich gehalten, darauf können wir stolz sein, wir alle, die daran mitgewirkt haben, aber das Unternehmen hat seine wirtschaftlichen Ziele nicht erreicht. So ist es, und das ist keine Schande, sondern einfach nur ein Scheitern.

… dann kann inmitten der Scherben Neues entstehen

Es macht ja auch keinen Sinn, dass ein Neunzigjähriger, dessen Körper zerfällt, auf der Intentivstation noch eine Weile mit hohem Aufwand am Leben erhalten wird. Das Alte muss gehen, damit das Neue entstehen kann, so ist es in der Biologie, und so ähnlich auch bei sozialen und sozioökonomischen Strukturen. Einen Verlag nur noch zu verwalten, damit er weiterexistiert, ohne dass er Chancen hätte, richtig aufzublühen, das macht keinen Sinn. Ein Käufer hätte aus Connection was machen können, ein richtig schöner Neustart wäre da möglich gewesen, aber ich selbst allein hätte das nicht (mehr) machen können. Ich mache nun was anderes – zum Beispiel dieses Blog. Ohne Porto- und ohne Druckkosten, mit einer Technik, die es vor zwanzig oder dreißig Jahren noch nicht gab.

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Diskussion zu: Gescheitert

  1. Lieber Wolf,

    ich habe heute – mehrmals – überlegt, ob ich hier irgendwas Grundsätzliches zum Thema „Scheitern“ posten soll, nachdem es so „im Raum“ stand …

    … freue mich umso mehr, dass ich diesen Text von dir gerade gefunden habe: Ehrlich, offen, nichts beschönigend …

    Toll, die Metapher von Galli’s Clown: Das Aufschlagen zulassen und dann selbst zuschau’n, welcher Phönix aus dieser Asche wieder aufsteigen mag.

    Lebens-Kunst, würde ich sagen!

    Liebe Grüße
    Marianne

  2. Es ist für mich erstaunlich, daß dieses Scheitern ja eigentlich immer präsent gewesen sein muß. Was hat Dich denn all die Jahre weiter machen lassen?

    Vor vielen Jahren hast Du ja das Thema Marketing schon mal auf das Tapet gebracht . Du schriebst, daß Du, würdest Du dem Marketing mehr Gewicht geben, kaum mehr Zeit für die eigentliche Arbeit hättest. Also warst Du im Grunde von der Kapazität her überfordert. Das erinnert mich an einen Bauern (mal als salopper Vergleich), der seinen Hof halten will und möchte, aber um Geld zu verdienen, von 8 – 4 irgendwo in der Stadt arbeitet, zuhause dann anschl. seinen Hof bestellt und spätabends noch Waldarbeit macht. Das kann nicht lange gutgehen.

    Insgesamt aber muß ich es als tolle Leistung ansehen, das so lange durchgezogen zu haben. Alle Achtung. Danke!
    Und wenn es nur ein Funken war und bedeutsam „nur“ für ein paar tausend Leute: Es ist immerhin geschehen und steht als Werk da! Als ein kleines funkelndes Juwel!

  3. Hallo Gerhard, ich habe mein »Projekt Connection« immer als einen Ritt über den Bodensee empfunden, will sagen: Mir war bewusst, dass das Eis jederzeit einbrechen kann. Dabei habe ich aber bis zum Schluss geglaubt, dass es tragen wird und irgendwann, irgendwann, bald, demnächst …. was wissen wir schon von der Zukunft … tragen wird, dann wäre diese schwierige Anfangsphase vorbei. Großes Vorhaben, großes Risiko. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Da gibt es so einige Sprüche in dieser Richtung. Oder auch: Das Leben ist unsicher, immer! Wer sich mit voller Kraft reinstürzt und sich dabei nicht zurücknimmt, nichts zurückhält, kann es voll auskosten in allen seinen Facetten, lebt dabei aber auch riskant. Insbesondere als Unternehmer.
    Hätten wir ein Marketing-Genie im Team gehabt, wäre vieles besser gelaufen. Es bleibt aber der Vorwurf (ja, Vorwurf!) an unser Wirtschaftssystem und den alles kommerzialisierenden Zeitgeist, dass ein Projekt wie Connection nur unter extremer Selbstausbeutung zu bewerkstelligen ist. Und ich spreche dabei nicht nur von mir und von Connection: Es gibt sooooo viele andere Projekte, die mit viel Herzblut, aber geringer Marketingkenntnis (man könnte auch sagen: geringer Bereitschaft zur Käuflichkeit des Markenkerns, geringer Bereitschaft zur Korruption der zentralen Botschaft) vorangetrieben werden und dann eingestellt werden, weil sie sich „nicht rechnen“.

  4. Lieber Wolf,
    wer wagt, gewinnt, heißt es. Aber nicht immer, sonst wäre es ja kein Wagnis.
    Durch Schaden wird man klug – hoffentlich. Für jeden trifft das leider nicht zu.
    Ich sah Dich mit Deinem connection-Magazin als Idealisten mit bewundernswertem Mut und immerhin ausreichendem Talent, um sehr lange durchzuhalten. Das hätte nicht jeder geschafft. Die harte Realität war stärker als Dein Idealismus. War er deshalb falsch? Nein, Du hast vielen vieles geboten: Den Lesern Information, Erkenntnisse und Lebenshilfe, auch Unterhaltung und Vergnügen, den unbezahlten Autoren eine Möglichkeit, interessierte Leser zu erreichen. Die unterbezahlten Mitarbeiter werden so einiges gelernt haben, stelle ich mir vor. Wer Dir einen Kredit gegeben hat, musste wissen, dass er damit ein Risiko einging. Deine Leistungen wurden anerkannt, leider nicht ausreichend mit Geld honoriert.
    Ich finde es in Ordnung, dass Du Dein Scheitern mit dem Magazin als solches erkennst. Aber nun heißt es, nach vorne zu schauen. Das Ende von etwas gibt Raum für neue Möglichkeiten. Du siehst das ja auch so. Ich wünsche Dir ein gutes Händchen dafür und Glück.

  5. Wer den Leuten nicht nach dem Maul redet, wird nicht solvent. Was Mode ist, wird sich selbst verzehren. Alter Wein verkauft sich nur in neuen Schläuchen. Ich beobachte nun das Geschäft mit Esoterik, Spiritualität, Lebenshilfe, New Age, Psychowelle und wie die Schubladen alle heißen schon seit 50 Jahren. Einst nannte man es Spiritismus, Okkultismus, Lebensreform. Und es war immer wieder das gleiche, Synkretismus und Eklektizismus spielten zusammen, um immer neue Phantasmen zu kreieren und weiter Narzissmus und Scheinheiligkeit zu bedienen und dabei das Geld der Adepten abzugreifen.

    Dazwischen irrlichterten jene, denen es ernst war, die eine andere Geistlichkeit anstrebten, die sich dem Mystizismus zuwandten und eine eigene Schau und eine eigene Wahrheit fanden, die kompatibel mit anderen Sichten war, weil sie aus derselben Quelle geschöpft hatten. Doch diese Art der Geistlichkeit ist nicht wohlfeil, sie muss selbst entdeckt und selbst geschöpft werden. Man findet sie nicht durch Anhängerschaft und nicht durch das Wiederkäuen von Lehren. Und dieser Weg ist einsam und mühevoll. Man findet mit ihm keine Anerkennung und keine Nachfolger. Diese Spiritualität bleibt unverkäuflich.

    Ein Beispiel für den verrückten Markt um geistliche Selbstoptimierung war die alte Esotera. Sie startete einst als die Hauspostille der Parapsychologen und übriggebliebenen Spiritisten, wandelte sich dann mehrmals wie ein Chamäleon, bis ihm die Leser ausgingen, weil Esoterik nur noch old fashioned war. Andere Beispiele sind in Redaktionen entworfene Hypes wie die fünf Tibeter oder das keltische Baumorakel. Und derlei Hypes gibt es seit Menschengedenken, man sehe sich nur die antiken Tempelanlagen mit ihrem ganzen Budenzauber an, um Leichtgläubige auf die Wallfahrt zu locken.

    Insofern war die Connection immer nur ein Nischenprodukt in einem Nischenmarkt. Und ob das scheitern ist, wenn die Nische zur Ritze wird, möchte ich bezweifeln. Man irrlichtert weiter; irgendwann vielleicht auch wieder in einem großen Moos. Aber Moose, Filze und Moore werden nur selten renaturiert, sondern für gewöhnlich trocken gelegt. Und viele, die eine Weile mitgegangen sind, gingen mit, weil die Nische schick war. Sie stecken längst in einer anderen schicken Nische. Und der Rest, die wahren Irrlichter, sucht sich weiter die Brosamen zusammen, die hier und da, so wie es derzeit geschieht, irgendwo im Internet wie Mauerblümchen erblühen und vergehen.

    Mystizismus war, ist und bleibt ein Privatissimum: die stille, intensive Beschauung eines stillen, irrlichternden Gegenübers.

    Lieber Wolf, Du hast das Rad lange und gekonnt gedreht. Manchmal hat Dich das Rad gedreht. Nun dreht sich was anderes, und es ist gut, weil es jetzt ist und niemand weiß, warum diese Bewegung. Sie ist eine Forderung an uns. Und wichtig ist nur: sie bewegt uns …

  6. Lieber Matthias: klasse!!!!! Wenn mein Blog solche Antworten erzeugt, dann muss daran irgendetwas gut sein. Einziger Einwand: Ich würde „Mystik“ sagen statt „Mystizismus“, denn „Mystizismus“ erinnert mich ans „Mystifizieren“ (m. facere – also „mystisch machen“), und gerade das wollen wir ja nicht: etwas vernebeln.
    Ich habe deine Texte in Connection immer sehr geschätzt und schäme mich zugleich, dass ich aus Zeitnot dein Blog nie gelesen habe. Hab grad eben reingeblinzelt und möchte mir nun sehr gerne, sehr bald die Zeit zum Lesen aus den Rippen leiern und es außerdem, im Vertrauen auf die Qualität deines Standpunktes, hiermit weiterempfehlen und bei uns zu den „befreundeten Blogs“ hinzufügen – möge hier ein Netzwerk solcher irrlichternder, unbestechlicher Gestalten entstehen, wie du es in diesem Kommentar beschreibst!

  7. Fand ich auch klasse, den Beitrag von Matthias Mala.
    Aber irgendwie stimmt es mich traurig, daß da nix „wohlfeil“ sein sollte. So ohne jede Anleitung sich der Mystik zuzuwenden, wie geht das? 😉

    „Wenn mein Blog solche Antworten erzeugt, dann muss daran irgendetwas gut sein.“ Ist wohl ein ironischer Satz.
    “ Zeit zum Lesen aus den Rippen leiern“: Auch das witzig.

    Schön hier zu sein!

  8. Lieber Wolf,

    mir gefällt, was du über das Scheitern geschrieben hast. Es gehört einfach zum Menschsein als ganz natürlicher Wandlungs-/Wachstums- und Erneuerungsprozess dazu. Wie das individuell erlebt, bewertet und eingeordnet wird, ist so verschieden wie jeder Mensch einzgartig ist. Gar nichts ist falsch daran. Manchmal bricht es einem das Herz. So ist Leben eben. Es macht vor nichts halt und fließt einfach weiter. Ich wünsche dir, dass dich die Freude am Spiel des Lebens nicht verlässt und du die Berg- und Talfahrten trotz aller Widrigkeiten genießen kannst.

    Herzliche Grüße
    Brigitte

  9. möge hier ein Netzwerk solcher irrlichternder, unbestechlicher Gestalten entstehen, wie du es in diesem Kommentar beschreibst!

    Diesem Wunsch schließe ich mich voll und ganz an … CONNECTION … eben!

  10. Scheitern ist, wenn du ein Ziel hast und dort nicht ankommst.

    – Im Jahr 2014 betrug das Volkseinkommen bei 81 Millionen Volk 2.176.200 Millionen Euronen.
    – Das ProKopfEinkommen also 26.867 Euronen pro Jahr.
    – Das ProKopfEinkommen also 2.239 Euronen pro Monat.
    – Die Wirtschaft wächst relativ langsam und linear.
    – Die Vermögen wachsen exponentiell mit dem Zinseszins.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß jemand gegen die Vermögen, gegen die überschuldete private Wirtschaft und den überschuldeten Staat nicht anstinken kann, ist also sehr hoch. Die Schulden betragen zusammen das 3-fache des BruttoInlandsProduktes BIP.

    Statt in Sack und Asche zu gehen, fordere ich eine andere Wirtschaft, eine andere Geldschöpfung mit Vollgeld und ein Bedingungsloses GrundEinkommen BGE.

  11. Stimmt. Außer, dass das Kapital zur Zeit kaum mehr Zins bekommt. Deshalb flüchtet es in Rohstoffe und Bodenbesitz, was für die Welt leider kein bisschen besser ist.

  12. Die Golddeckung wurde aufgegeben, weil die Reserven beschränkt sind. Rohstoffe und Boden sind ebenfalls beschränkt, genau so, wie die Realwirtschaft.

    Ein Verhältnis von 1 zu 10 zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft geht nicht dauerhaft gut.

    Darum empfehle ich Immanuel Wallerstein: Stirbt der Kapitalismus?

  13. Lieber Wolf,

    es sind harte Worte mit denen Du Dich als Unternehmer als gescheitert bezeichnest. Meiner Ansicht nach trägst Du da erheblich mehr als Du musst. Ich habe es selbst oft genug erlebt, dass die connection-Magazine im Handel nicht erhältlich waren, obwohl das Erscheinungsdatum schon einige Tage zurück lag. Bestellungen beim Zeitschriftenhändler waren z.T. gar nicht möglich oder haben nicht selten über eine Woche gedauert. Wenn man weiß, dass es so ein Magazin gibt kann man natürlich nachfragen und die Magazine bestellen. Da die Magazine häufig jedoch nicht in den Läden auslagen, sondern eben erst auf Nachfrage bestellt wurden, hatten viele Menschen gar nicht die Chance auf die Magazine aufmerksam zu werden und dann ggf. auch deinen Kundenkreis zu vergrößern und den Umsatz zu verbessern. Daran bist aber wohl kaum Du Schuld, denn Du kannst schließlich nicht in jedem Zeitschriftenhandel nachsehen, ob Deine Magazine auch wirklich ausliegen!

  14. Durch Scheitern wird man gescheiter.
    Man scheitert ja nicht als Mensch. Wir scheitern nur mit unseren Träumen, unseren Wünschen und Hoffnungen. So gesehen ist jedes Scheitern ein Erwachen, und aus der Asche der verbrannten Träume können wir uns frisch und frei erheben. Bis wir uns in einen neuen Traum verlieben.

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