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Artikel von Wolf

Wolf Schneider wurde 1952 in Tübingen geboren und wuchs im Umfeld der Max-Planck-Institute Seewiesen auf. Nach Abitur mit Bestnote studierte er in München vier Jahre lang Naturwissenschaften und Philosophie (u.a. bei Wolfgang Stegmüller und Carl-Friedrich von Weizsäcker). Die Suche nach dem Sinn des Lebens trieb ihn dann in die Welt hinaus, und er verbrachte einige Jahre in Süd- und Südostasien. 1976 trat er für sechs Monate in ein buddhistisches Kloster ein (traditionell initiiert in pabbaja, die »Heimatlosigkeit«). 1977 Schüler von Osho, der ihm den buddhistischen Namen Sugata gab. 1985 gründete er den Connection-Verlag.

31. Oktober 2015
Rubriken: Spirituelles
4 Kommentare
Sonnenuntergang am Meer an Felsenküste

Neustart

Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens – wie oft habe ich das gesagt, zu mir selbst und zu anderen – und es ist ja wahr, so wahr wie die Aussage, dass immer nur jetzt ist. Die einzige Zeit, die je existiert hat, ist die Gegenwart.  Lesen → (Neustart)

22. Oktober 2015
Rubriken: Spirituelles
3 Kommentare

Transspiritualität

Ich habe den Eindruck, dass die meisten derer, die sich auf den spirituellen Weg gemacht haben, sich dort früher oder später Gefängnisse bauen, für die sie das, was ihnen anfangs auf dem Weg geglückt ist, als Bausteine verwenden. Was anfangs ein Mittel zur Befreiung zu sein schien, verkehrt sich dann ins Gegenteil oder führt jedenfalls nicht zu dem, was der Anfänger auf dem Weg sich dort einst erträumte. Auch das, was unter dem Begriff »Spiritualität« gedacht, gefühlt und gelebt wird, begrenzt uns, schränkt ein, behindert und bedrückt. Wie kommen wir da wieder raus? Durch Einsicht! Und dann den Mut diese selbstgebauten Gefängnisse auch wieder zu verlassen und … transspirituell zu werden.

21. Oktober 2015
Rubriken: Spirituelles
2 Kommentare
Umschlag des Buches
Umschlag des Buches Wolf Schneider

Ernüchterung

Was meine eigene Szene anbelangt, die spirituelle Szene im deutschen Sprachraum – aus Lust an der Karikatur nenne ich sie manchmal salopp und etwas abschätzig die »Esos« oder »Spiris« – bin ich völlig ernüchtert. Völlig? Ja, völlig. Die Ökos, die Christen, die Anthroposophen, sie alle kann man karikieren, und das kann man eben auch mit den Spiris und Esos.

Lesen → (Ernüchterung)