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Artikel von Wolf

Wolf Schneider wurde 1952 in Tübingen geboren und wuchs im Umfeld der Max-Planck-Institute Seewiesen auf. Nach Abitur mit Bestnote studierte er in München vier Jahre lang Naturwissenschaften und Philosophie (u.a. bei Wolfgang Stegmüller und Carl-Friedrich von Weizsäcker). Die Suche nach dem Sinn des Lebens trieb ihn dann in die Welt hinaus, und er verbrachte einige Jahre in Süd- und Südostasien. 1976 trat er für sechs Monate in ein buddhistisches Kloster ein (traditionell initiiert in pabbaja, die »Heimatlosigkeit«). 1977 Schüler von Osho, der ihm den buddhistischen Namen Sugata gab. 1985 gründete er den Connection-Verlag.

Haben die beiden eine Geschichte miteinander?

Unsere Geschichten halten uns zusammen

Das Thema der sozialen Bindung, das von vielen spirituell Bewegten als »Anhaftung« verurteit wird, interessiert mich seit einiger Zeit sehr. Der spirituell Befreite – im Hinduismus jivanmukta, von jiva, Leben und mukta, der Befreite – gilt als befreit von solcher Anhaftung. Ich vermute nun, dass die Tatsache, dass es in der spirituellen Szene so viele Beziehungsflüchtlinge gibt, mit dieser Fehleinschätzung von sozialer Bindung zu tun hat. Lesen → (Unsere Geschichten halten uns zusammen)

Atompilz über Nagasaki, 9. August 1945

Mensch und Maschine

Obwohl es darüber einen Dokumentarfilm gibt, war für mich diese Geschichte neu: Am 26. September 1983 hatte Stanislav Petrov im nuklearen Überwachungszentrum der Sowjetunion die Verantwortung für die Nachtschicht. Alles war ruhig, bis plötzlich, eine halbe Stunde nach Mitternacht, sein Bildschirm anzeigte, dass eine mit Atombomben bewaffnete Rakete vom US-Staat Montana aus in Richtung auf die UdSSR gestartet war. Lesen → (Mensch und Maschine)

Auch in unseren Wäldern gibt es immer weniger Insekten

Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017

Was mich in den vergangenen Wochen am meisten getroffen hat, waren die Nachrichten über das Insektensterben. In den knapp drei vergangenen Jahrzehnten ist in Deutschland die Biomasse der Insekten um drei Viertel (alle) oder vier Fünftel (die Fluginsekten) zurückgegangen. Es wird stiller da draußen. Das Summen hört auf, die Vögel haben weniger zu essen, die Pflanzen werden nicht mehr bestäubt. Und da regen wir uns auf über Klimaveränderung? Doch, auch das braucht Beachtung, aber wenn die Insekten wegbleiben, ist das für den Erhalt der uns umgegebenden Natur noch schlimmer.  Lesen → (Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017)