RSS abonnieren

Artikel von Wolf

Wolf Schneider wurde 1952 in Tübingen geboren und wuchs im Umfeld der Max-Planck-Institute Seewiesen auf. Nach Abitur mit Bestnote studierte er in München vier Jahre lang Naturwissenschaften und Philosophie (u.a. bei Wolfgang Stegmüller und Carl-Friedrich von Weizsäcker). Die Suche nach dem Sinn des Lebens trieb ihn dann in die Welt hinaus, und er verbrachte einige Jahre in Süd- und Südostasien. 1976 trat er für sechs Monate in ein buddhistisches Kloster ein (traditionell initiiert in pabbaja, die »Heimatlosigkeit«). 1977 Schüler von Osho, der ihm den buddhistischen Namen Sugata gab. 1985 gründete er den Connection-Verlag.

Auch in unseren Wäldern gibt es immer weniger Insekten

Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017

Was mich in den vergangenen Wochen am meisten getroffen hat, waren die Nachrichten über das Insektensterben. In den knapp drei vergangenen Jahrzehnten ist in Deutschland die Biomasse der Insekten um drei Viertel (alle) oder vier Fünftel (die Fluginsekten) zurückgegangen. Es wird stiller da draußen. Das Summen hört auf, die Vögel haben weniger zu essen, die Pflanzen werden nicht mehr bestäubt. Und da regen wir uns auf über Klimaveränderung? Doch, auch das braucht Beachtung, aber wenn die Insekten wegbleiben, ist das für den Erhalt der uns umgegebenden Natur noch schlimmer.  Lesen → (Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017)

Gemeinschaftlich oder einzeln? – Rundbrief Nr. 155 vom Juni

»Nur Stämme werden überleben«, diesen Spruch habe ich vor allem im Rahmen der Gemeinschaftsbewegung eine Zeitlang sehr oft gehört. Mag ja sein, dass Stämme, Gruppen, Kollektive unter Umständen Überlebensvorteile bieten. Dabei bleiben wir aber in gewisser Hinsicht immer einzelne – und sind zugleich Gemeinschaftswesen, beides auf eine sehr komplexe Weise. Lesen → (Gemeinschaftlich oder einzeln? – Rundbrief Nr. 155 vom Juni)