RSS abonnieren

Artikel von Wolf

Wolf Schneider wurde 1952 in Tübingen geboren und wuchs im Umfeld der Max-Planck-Institute Seewiesen auf. Nach Abitur mit Bestnote studierte er in München vier Jahre lang Naturwissenschaften und Philosophie (u.a. bei Wolfgang Stegmüller und Carl-Friedrich von Weizsäcker). Die Suche nach dem Sinn des Lebens trieb ihn dann in die Welt hinaus, und er verbrachte einige Jahre in Süd- und Südostasien. 1976 trat er für sechs Monate in ein buddhistisches Kloster ein (traditionell initiiert in pabbaja, die »Heimatlosigkeit«). 1977 Schüler von Osho, der ihm den buddhistischen Namen Sugata gab. 1985 gründete er den Connection-Verlag.

Zains Schulklasse spielt bei uns im Mediraum

Die globale WG – Rundbrief Nr. 161 vom November 2017

Seit fast zwei Jahren wohne ich nun mit Flüchtlingen zusammen. Es kommt mir vor wie die Verdichtung dessen, was auf der Welt geschieht, ein Abbild davon, hier in meiner WG, im Connectionhaus, einem Mikrokosmos des Makrokosmos. Lesen → (Die globale WG – Rundbrief Nr. 161 vom November 2017)

03. November 2017
Rubriken: Persönliches, Spirituelles
3 Kommentare
Luzi im Juli 2014

Tod einer Katze

Wer das Connectionhaus einmal besucht hat, kennt sie, unsere Katze Luzi. Anfang 2001 war sie als Frühjahrskätzchen zu uns gekommen und hatte dann hier im Connectionhaus mehr als 16 Jahre lang ein bewegtes und glückliches Katzenleben. Oft als Star der Seminare, in denen sie plötzlich mitten im Raum auftauchte, man hatte sie kaum reinkommen hören auf ihren leisen Katzenpfoten Lesen → (Tod einer Katze)

02. November 2017
Rubriken: Humor, Persönliches, Spirituelles
Ein Kommentar

Sind wir alle Fakes?

Als Medienpartner der Serie homo digitalis von BR, Arte und ORF berichtet die Süddeutsche zur Zeit über Fake-Beziehungen. Damit sind Beziehungen mit Menschen gemeint, die nur eine virtuelle Identität haben, es gibt sie nicht in echt. Darunter die Geschichte, wie Denise Fritsch sich in Jasmin Nicoletta Goldmann verliebte und erst nach zwei Jahren ihrer innigen Beziehung mit Jasmin merkte, dass diesen Menschen gar nicht gibt. Lesen → (Sind wir alle Fakes?)

Haben die beiden eine Geschichte miteinander?

Unsere Geschichten halten uns zusammen

Das Thema der sozialen Bindung, das von vielen spirituell Bewegten als »Anhaftung« verurteit wird, interessiert ich seit einiger Zeit sehr. Der spirituell Befreite – im Hinduismus jivanmukta, von jiva, Leben und mukta, der Befreite – gilt als befreit von solcher Anhaftung. Ich vermute nun, dass die Tatsache, dass es in der spirituellen Szene so viele Beziehungsflüchtlinge gibt, mit dieser Fehleinschätzung von sozialer Bindung zu tun hat. Lesen → (Unsere Geschichten halten uns zusammen)

Atompilz über Nagasaki, 9. August 1945

Mensch und Maschine

Obwohl es darüber einen Dokumentarfilm gibt, war für mich diese Geschichte neu: Am 26. September 1983 hatte Stanislav Petrov im nuklearen Überwachungszentrum der Sowjetunion die Verantwortung für die Nachtschicht. Alles war ruhig, bis plötzlich, eine halbe Stunde nach Mitternacht, sein Bildschirm anzeigte, dass eine mit Atombomben bewaffnete Rakete vom US-Staat Montana aus in Richtung auf die UdSSR gestartet war. Lesen → (Mensch und Maschine)

Auch in unseren Wäldern gibt es immer weniger Insekten

Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017

Was mich in den vergangenen Wochen am meisten getroffen hat, waren die Nachrichten über das Insektensterben. In den knapp drei vergangenen Jahrzehnten ist in Deutschland die Biomasse der Insekten um drei Viertel (alle) oder vier Fünftel (die Fluginsekten) zurückgegangen. Es wird stiller da draußen. Das Summen hört auf, die Vögel haben weniger zu essen, die Pflanzen werden nicht mehr bestäubt. Und da regen wir uns auf über Klimaveränderung? Doch, auch das braucht Beachtung, aber wenn die Insekten wegbleiben, ist das für den Erhalt der uns umgegebenden Natur noch schlimmer.  Lesen → (Es wird stiller da draußen – Rundbrief Nr. 160 vom Oktober 2017)