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Artikel von Marianne Gallen

Jenseits der Lebensmitte, seit 34 Jahren verheiratet, Mutter zweier erwachsener Töchter, psychologische Psychotherapeutin mit transpersonaler und achtsamer Ausrichtung, tätig in privater Praxis und Achtsamkeits-Schule westlich von München. Mein Leitspruch beim Bloggen: "Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort treffen wir uns" (Rumi)

Marianne Gallen

Mitfühlendes Verstehen

Als ich die Diskussion zu Wolfs letztem Beitrag hier verfolgte, fiel mir folgendes Zitat ein, das man uns angehenden person-zentrierten Psychotherapeutinnen in unserer Ausbildung geradezu »eingebläut« hat: »Empathisch zu sein bedeutet, den inneren Bezugsrahmen des anderen möglichst exakt wahrzunehmen, mit allen seinen Komponenten und Bedeutungen, gerade so ‚als ob‘ man die andere Person wäre, jedoch ohne jemals die ‚Als-ob-Position‘ aufzugeben« (Carl Rogers, 1959/87). Lesen → (Mitfühlendes Verstehen)

29. Oktober 2015
Rubriken: Psychologie, Spirituelles
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Bild: © Hartwig Kopp-Delaney

Konsens(us)Realität

Als ich in der 8. Klasse Gymnasium das Wahlfach “Philosophie” belegte, wurde ich zum ersten Mal mit der Möglichkeit konfrontiert, dass Menschen sehr unterschiedliche Wahrnehmungen der gleichen Realität haben. Der Lehrer wählte damals als Beispiel einen typischen Stuhl, wie er in vielen Klassenzimmern zu finden ist. Er behauptete, es könne sein, dass jedem von uns dieser Stuhl völlig unterschiedlich erscheint. Lesen → (Konsens(us)Realität)

24. Oktober 2015
Rubriken: Psychologie
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Darstellung Enneagramm mit Ziffern

Das Enneagramm

 

Wo das Enneagramm genau herkommt, darüber gibt es nach wie vor mehrere (teilweise widersprüchliche) Theorien und Meinungen. Seine ursprünglich spirituellen Wurzeln zieht dabei niemand in Zweifel. Mir selbst scheint am plausibelsten, dass der armenische Weisheitslehrer Georg Iwanowitsch Gurdjieff (1866-1949) es in seinen Grundzügen in einer islamisch-mystischen Sufi-Tradition kennen gelernt und im Rahmen seiner eigenen Lehrtätigkeit dann in den Westen transportiert hat. Lesen → (Das Enneagramm)

23. November 2014
Rubriken: Psychologie, Spirituelles
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Mönch in orange vor Buddha-Darstellung
Bildquelle: Hartwig Kopp-Delaney © flickr-Photostream

Ich und Nicht-ICH – das evolutionäre Selbst, frei nach Robert Kegan

Auf das mystische Erleben der Ich-Losigkeit wird aus vielen konzeptuellen Perspektiven geschaut. Allgemein bekannt sind hier zum Beispiel die »anatta-Lehre« im Buddhismus und auch die verschiedenen Sichtweisen des klassischen »Advaita vedanta« und des so genannten »Neo-Advaita«. Ihnen gemein ist der Ansatz, auf die Formlosigkeit des Ich-Erlebens beziehungsweise das Aufgehen des Ichs im All-Einen hinzuweisen. Lesen → (Ich und Nicht-ICH – das evolutionäre Selbst, frei nach Robert Kegan)

10. November 2014
Rubriken: Psychologie
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Stufenmodelle

Ich hatte schon immer eine besondere Vorliebe für Stufenmodelle. Als kleines Kind stand ich stundenlang im Treppenhaus meiner Großmutter und studierte fasziniert obiges Bild – immer wieder:  Jedes Lebensalter wird hier in seiner Besonderheit gewürdigt. Einen zentralen Platz bekommt die Begegnung zwischen Alt und Jung. Das Junge kommt, das Alte geht – im gegenwärtigen Moment gibt es eine tiefe Berührung. Lesen → (Stufenmodelle)